Parallel leben

Parallel leben
Roman, Verlag Voland & Quist 2017
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Parallel

“Alles scheint sich zusammenzufügen, alles passt, wie eine perfekte Gerade, eine Strecke von A nach B. Aber je länger ich auf das brennende Haus starre, desto unklarer und verworrener wird es wieder. Die gerade Linie verwickelt sich, verknotet sich wie ein loser Faden. Und ich weiß auf einmal nicht mehr, wo der Anfang liegt und wo das Ziel, wann es losging und ob es jetzt zu Ende ist.”

 

Paul Ferber lebt mit seiner Familie in Berlin und sollte eigentlich seine Doktorarbeit über Liebe in der Literatur zu Ende schreiben. Doch inzwischen hat er genug von der Universität. Und auch das Thema seiner Arbeit überzeugt ihn nicht mehr. Stattdessen diskutiert er mit dem legendären Professor Emrald tagelang über die unendliche Wut Thomas Bernhards oder die richtige Mischung von Rum und Kaffee. Als er Lea begegnet, beginnt er zu verstehen, dass man keine Entscheidungen trifft. Entscheidungen widerfahren einem.

 

 

 

 

“Denn mit dem Auftritt von Lea [...] erhält die Geschichte ihre Fallhöhe: Aus dem spöttisch-witzigen Universitätsroman wird eine vertrackte Beziehungsgeschichte. Von Liebe zu sprechen wäre hier unangebracht, denn von Gefühlen handelt dieser Roman wenig. Für Paul geht es wohl vielmehr um die Erfahrung, noch ein zusätzliches, geheimes Leben mit Lea in Leipzig beginnen zu können, kaum mehr als eine Zugstunde entfernt von seinem Familienleben in Berlin.”
Frankfurter Allgemeine Zeitung

“Sympathischer Überraschungs-Roman dieses Herbstes”
Literatenfunk (ganze Rezension HIER auf piqd.de)